Anti-Stress

stress_regulierung

Stress kennt Jeder viel zu gut! Ob positiver oder negativer Stress, es ist ein alltäglicher Begleiter und gehört zum Leben dazu. Er ist ein großer Antrieb, um Leistung zu erbringen, Fristen einzuhalten und unser ganzes Potenzial auszuschöpfen. In diesem Rahmen ist Stress vollkommen normal und sogar dienlich. Wird das Stresslevel aber immer höher, ohne Pause oder Erholungsphase, bewirkt er ziemlich schnell das Gegenteil von seiner ursprünglichen Aufgabe. Dann wird Stress zur Lähmung und macht auf Dauer auch krank.

In einen krank machenden Kreislauf geraten wir heutzutage durch die Reizüberflutung all der Medien die uns umgeben relativ schnell und genauso schnell lässt sich der Kreislauf auch wieder unterbrechen. Er muss nur erkannt werden. Dazu möchte ich den Kreislauf kurz darstellen:

Es gibt also eine stressige Situation beruflich oder privat. Unser Körper läuft zur Hochform auf und stellt Energie zur Verfügung. Soweit erst einmal alles ok und für jeden Menschen leistbar.

Nun hält der Stress aber an, nimmt kein Ende und es kommen vielleicht noch weitere Stresssituationen aus anderen Bereichen unseres Lebens hinzu. Dummer Zufall, oder der anhaltenden Stress beeinflusst sogar unser Verhalten schon so, dass auf Grund dünner Nerven andere Situationen schneller als sonst hochkochen.

Unser Körper stellt also weiterhin Energie zur Verfügung, um all die Stresssituationen zu bewältigen. Ohne Regenerationsphase (wie normalerweise der Fall) muss unser Körper aber bald auf die Kraft- und Energiereserven zurückgreifen.

Sind auch die Reserven aufgebraucht, kommt es zur Überlastung. Das sympatische Nervensystem ist dauerhaft aktiv und das parasympatische Nervensystem, das für die Regeneration zuständig ist, ist dauerhaft inaktiv. Wir sind überlastet. Unser Körper zeigt uns das mit Beanspruchungs- bzw Überlastungssymptomen. Physiologisch-vegetative Symptome wie körperlicher Widerstand, Schwäche, Erkältung oder Lähmungen.

Kognitiv-emotionale Symptome, wie belastenden Gedanken und Gefühle (können sich auf Dauer auch zu psychischen Störungen entwickeln)

Verhaltensbezogene Symptome, wie körperliche Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten und Reizbarkeit.

Hier sind wir im Gegenteil der eigentlichen Funktion von Stress angelangt. Jeder von uns kennt solche Überlastungssymptome auch aus seinem Alltag. An diesem Punkt wird uns meistens die Überlastung bewusst und bringt uns im besten Fall dazu, wieder einen Gang runter zu schalten, uns eine Pause zu gönnen und wieder Kraft zu tanken.

Übergehen wir aber auch all die körperlichen Anzeichen der Überlastung, dreht sich der Teufelskreis noch weiter und treibt uns noch mehr in die Überlastung und damit in die absolute Unfähigkeit alltägliche Anforderungen beruflich wie privat noch ordentlich zu bewältigen. Diese Erfahrung macht absolut hilflos, das Selbstbewusstsein wird immer kleiner und die Sicherheit über das eigene Können und die Kompetenzen schwindet. Am Ende steht eine völlige Verwirrung, wie es dazu kommen konnte. Vorher war doch alles gut und ist immer oder meistens gut gelaufen.

Spätestens dann ist es allerhöchste Zeit, den Kreislauf zu unterbrechen und alle vorhandenen Ressourcen zu aktivieren, um Abstand zu gewinnen, wieder zu Kräften und bei sich selbst anzukommen.

Das ist leichter gesagt als getan. Für die Einen ist es der Sport, der es ermöglicht sich selbst etwas Gutes zu tun und mit sich in Kontakt zu kommen. Für die Anderen sind es Entspannungsmethoden, um wirklich aktiv locker lassen zu können. Wieder Andere brauchen die Unterstützung von Außen, durch Beratung, therapeutische Begleitung oder Supervision, um wirklich wieder bei sich selbst ankommen zu können.

Betrachtet man den Kreislauf von Außen, ist dieser schnell in Gang gebracht, und genauso schnell wieder unterbrochen. Steckt man selbst drin, erscheint diese Unterbrechung gar nicht so einfach und kostet viel Kraft und meistens auch große Überwindung.

Ich stehe mit verschiedenen Kompetenzen zur Verfügung, um alle „selbstheilenden“ Ressourcen egal ob durch Sport, Entspannungstechniken oder Beratung und therapeutische Begleitung wieder zu aktivieren. Eins ist sicher: egal auf welche Art und Weise, es lohnt sich!!!

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